Aktuelle Studien der EORTC:
EORTC 22033-Studie
Phase III-Studie bei niedergradigen Gliomen mit hohem Risiko
Status der Studie: geöffnet
Ansprechpartner: Dr. Peter Hau (nationaler Koordinator)
Die EORTC 22033-Studie untersucht prospektiv und randomisiert die Frage, ob eine Temozolomid-Chemotherapie an 21 aus 28 Tagen anstelle einer Radiotherapie in der Primärbehandlung niedergradiger Gliome mit hohem Risiko eingesetzt werden kann.
Hohes Risiko bedeutet progredientes Tumorwachstum, Alter über 40 Jahre, neurologische Defizite oder nicht behandelbare Anfälle.
Weitere Informationen zur Studie unter www.eortc.be
EORTC 26053/CATNON
Phase III-Studie zur Radio-Chemo-Therapie anaplastischer Gliome ohne kombinierten Verlust von 1p und 19q.
Status der Studie: seit 2008 geöffnet
Ansprechpartner: Prof. Dr. Wolfgang Wick (nationaler Koordinator)
Die EORTC 26053-Studie untersucht die Frage, ob eine begleitende oder eine nachfolgende Chemotherapie mit Temozolomid zur Strahlentherapie das Gesamtüberleben von Patienten mit anaplastischem Gliom ohne kombinierten Verlust von 1p und 19q verbessert. Eingeschlossen werden können Patienten nach histologischer Sichtung und einer oder mehreren operativen Therapien, z. B. für ein niedergradiges Gliom. Die CATNON-Studie ist wegen der hohen Patientenzahl ein kooperatives Projekt mehrere nationaler und internationaler Studienverbünde. Neben der EORTC, dem NCI von Kanada und zwei amerikanischen Studienverbünden ist die NOA Mitinitiator der Studie.
EORTC 26052-Studie
Phase III-Studie zur Radio-Chemo-Therapie von Glioblastomen
Rekrutierte Patienten: 970 von 1150
Status der Studie: in drei deutschen Zentren geöffnet: Bonn, Heidelberg, Tübingen
Ansprechpartner: Prof. Dr. Wolfgang Wick (nationaler Koordinator)
Die EORTC 26052-Studie untersucht die Frage, ob eine Intensivierung der Temozolomid-Chemotherapie nach kombinierter Radio-Chemo-Therapie mit Temozolomid das Überleben von Patienten mit Glioblastom verbessert. Diese vor allem in den USA sehr schnell rekrutierende Studie wird nur an wenigen deutschen Zentren durchgeführt. Diese Studie untersucht prospektiv die Relevanz des MGMT-Status.
Weitere Informationen zu EORTC-Studien finden Sie unter www.eortc.be
Im NOA-Vorstand ist Prof. Dr. Wolfgang Wick, Heidelberg, für die Beziehung zur EORTC zuständig. Er gibt Ihnen gerne detaillierte Informationen oder Hinweise, wie Sie sich an EORTC-Studien beteiligen können.

